Drei Wochen nach meiner China Reise war es bereits wieder Zeit meinen Koffer zu packen – diesmal reichte aber mein kleiner Trolley aus, denn zusammen mit Manuel habe ich ein paar wunderschöne Tage und einen herrlich entspannten Urlaub im Südburgenland verbracht. Ihr wisst ja wie gerne ich in den Flieger steige und ferne Länder erkunde, aber mindestens genauso gerne mache ich Kurzurlaube in der Heimat im Grünen. Einfach mal nur Abschalten und die Natur um einen herum genießen. Österreich hat wirklich so viel Schönes zu bieten und diesmal stand das idyllische Südburgenland am Programm.

Warum gerade das Südburgenland? Seit meiner Kindheit ist das Südburgenland und das Dreiländereck Urlaubsdomizil Nummer 1 und genau deshalb freue ich mich umso mehr, über die wunderbare Zusammenarbeit mit  Urlaub am Bauernhof und dem Sonnengartl. Fernab vom Trubel kann man hier Urlaub auf dem Land genießen und sich von der ausgezeichneten Kulinarik verwöhnen lassen. Endlich konnte ich mir mal wieder Zeit für mich nehmen und Dinge tun, für die ich mir zu Hause einfach viel zu selten die Zeit nehme. Und natürlich möchte ich euch von dieser tollen Auszeit und dem Urlaub im Südburgenland berichten.

Übrigens könnt ihr auch einen Urlaub im Südburgenland gewinnen. Alles was ihr dafür tun müsst ist, einen kostenlosen Katalog anzufordern (egal ob Urlaub am Bauernhof oder Urlaub am Winzerhof). Unter allen Teilnehmern wird dann ein Wochenende für zwei Personen verlost. Das Gewinnspiel läuft bis zum 27.08 um 24:00 Uhr.  Und solltet ihr spezielle Anfragen an Urlaub am Bauernhof haben, klickt einfach HIER.

Werbedisclaimer: Vielen vielen herzlichen Dank an das Team von Urlaub am Bauernhof  für die tolle und abwechslungsreiche Kooperation! Und auch ein herzliches Dankeschön an alle Betriebe des Sonnengartl für die unglaubliche Gastfreundschaft und die Verpflegung. Die Meinung die ich hier in meinem Beitrag vertrete ist natürlich, wie immer,  zu 100% meine eigene! 

Urlaub im Südburgenland

Mein detaillierter Reisebericht

» Die Unterkunft:  Landhofmühle in Minihof-Liebau

Übernachtet haben wir während unserer Reise in der wunderschönen idyllischen Landhofmühle bei Familie Fartek. Claudia, die Hausherrin ist eine wundervolle Gastgeberin und super nett! Franz, der Hausherr hat zusammen mit uns die Radtour gemacht und uns mit seinem burgenlndischen „Schmäh“ verzaubert. Dazu könnt ihr dann ein Stück weiter unten mehr lesen. In der Landhofmühle spürt man richtig die burgenländische Lebensweise. Der alte Bauernhof wurde liebevoll saniert und auch der Garten lädt zu langen Lesestunden ein. Alle Zimmer sind ländlich möbliert und duften herrlich nach Holz was an den Lärchendielen liegt.

Das Frühstück, welches Claudia und Franz jeden Morgen zauberten war natürlich ein Genuss! Zahlreiche leckere Schmankerl gezaubert mit Produkten aus dem eigenen Garten oder vom nahe gelegenen Hof. Man schmeckte wirklich bei jedem Bissen die frische aus den regionalen Produkten. Alle Köstlichkeiten werden in kleinen Gläsern und auf kleinen Tellern hübsch portioniert und von warm bis kalt, süß und sauer, vegetarisch, vegan, glutenfrei ist wirklich für jeden etwas dabei. Die Atmosphäre im Garten am Weiher ist natürlich auch kaum zu übertreffen. Claudia und auch Franz achten stets darauf, dass sich alle Gäste wohlfühlen und kein Wunsch offen bleibt.

Ich war natürlich hin und weg von dem wunderschönen gewachsenen Garten! Zahlreiche Blumen, Sträucher und Kräuter wachsen üppig  im Garten der Landhofmühle und bieten Lebensraum für zahlreiche Bienen, Schmetterlinge und Libellen. Es war einfach traumhaft mal die Ruhe und das Drumherum zu genießen. Ich hätte Stunden im Garten verbringen können und habe mir gleich mal Inspiration für unseren Future Garten geholt. Und was darf auf einem Bauernhof auf gar keinen Fall fehlen, genau eine süße Hauskatze. KATZE streunte auch den ganzen Tag lang auf dem Hof herum und genoss genauso wie wir das wunderschöne Wetter.

» Sonnengartl:  Was und Wer ist das?

Seit 14 Jahren gibt es die Vereinigung Sonnengartl. Das ist ein Zusammenschluss von 10 wundervollen und einzigartigen Urlaub am Bauernhof-Gastgebern und Betrieben, wie zum Beispiel einem Reitbetrieb, einer Gastwirtschaft und einer Ölmühle für besondere Urlaubsmomente. Die Betriebe liegen alle um Minihof-Liebau herum und sind somit super mit dem Fahrrad erreichbar. Unten habe ich euch noch einige der Betriebe aufgelistet welche wir besucht haben und HIER bekommt ihr nochmals detailliertere Infos zum Sonnengartl.

» Kulinarik und Sport:  Unser Wochenendprogramm

Während unserer Reise haben wir uns einmal richtig viel Zeit genommen um eine tolle Radtour gemacht. Endlich mal wieder die Natur genießen und dann dazu noch mit einem E-Bike! Perfekt! Für uns war es eine Premiere. Wir sind beide zuvor noch nie mit einem E-Bike gefahren und was soll ich euch sagen, es war super praktisch! Mit so einem Fahrrad kann man super die hügelige Gegend erkunden ohne dabei ins Schwitzen zu kommen.

Die liebe Claudia hat uns vorab in der Landhofmühle alle Betriebe und Gastgeber, welche wir besucht haben auf einer Karte eingezeichnet und uns ein wenig darüber erzählt. Franz – der Hausherr – hat uns den Tag über auf der Tour begleitet und uns alles gezeigt, er war nicht nur ein fantastischer Guide sondern ist auch ein hervorragend guter Fotograf! Die ganze Gegend ist einfach wunderschön und sehr idyllisch mit all den Weinreben, Wäldern und der hügeligen Landschaft. Die Fahrradtour ist auch hervorragend für Familien mit Kinder geeignet, da die Höfe verschiedene Bereiche abdecken und somit einen tiefen Einblick in das traditionelle und familiäre Leben des Südburgenlandes bieten.

Neben selbstgemachten Kräuterlimos, Trauben- und Apfelsaft, gab es auch Schnaps, regionale Wein und eine leckere Jause mit deftigen Wurstspezialitäten, verschiedenen Käsesorten und rustikalem Bauernbrot. Dazu gab es frisches Gemüse und Salate aus dem Garten. Wir wurden selbstverständlich bei jedem Gastgeber liebevoll bewirtet und haben es uns nicht nehmen lassen alles zu kosten! Wenn wir schon so viele und so tolle hausgemachten Produkte  vorgesetzt bekommen müssen wir die natürlich alle auch probieren!

Freitag Abend haben wir beim Schmankerlwirt Sampl zu Abend gegessen und uns kulinarisch verwöhnen lassen. Ich habe als Vorspeise eine Kürbiscremesuppe und als Hauptgericht ein leckeres Eierschwammerlgulasch mit Semmelknödel gegessen und muss sagen, dass die Pilze wohl die beten waren die ich seit langem gegessen habe. Manuel bestellte einen Zwiebelrostbraten mit Kartoffeln und war auch wahnsinnig begeistert. Das Lokal können wir euch auf jeden Fall sehr empfehlen. Wenn ihr ins Südburgenland kommt müsst ihr dort auf jeden Fall einen Besuch einplanen.

  • Ölmühle & Ferienwohnungen Fartek

  • Straußenhof Donner 

  • Bioeck Löschnigg

  • Hügellandhof / Vitalbauernhof

  • Pferdehof Pfaffenriegel

  • Naturwinkel Saufuß

  • Schnapsdestillerie Ruck

  • Weinhof Zieger

  • Spezialitätenhof Eichmann

  • Gästehaus Buchgrabenhof

  • Atelier & Holzobjekte Wartenweiler

  • Keramikatelier Hörmann

Für mich war die Reise natürlich eine Herzensangelegenheit da ich die Gegend teilweise schon kannte und sehr viele schöne Momente dort mit meiner Familie erlebt habe. Zudem finde ich es auch wichtig, nicht immer nur große und luxuriöse Hotels zu besuchen und zu bewerten. Wochenenden, wie diese sind eine wundervolle Auszeit neben meinem stressigen Alltag und erden mich immer wieder sehr. Ihr wisst ja das ich ein richtiges Landei bin und das Wochenende deshalb echt zum runterfahren nutzen konnte. Und das allerbeste – im Wald hatten wir teilweise sogar gar keinen Empfang am Handy. Richtige Qualitytime eben.

Zum krönenden Abschluss haben wir dann zusammen mit Christine & Roland vom Buchgrabenhof leckeren Kartoffel- und Apfelstrudel gebacken und gespeist. Danach saßen wir noch gemütlich Zusammen und haben bei langen Gesprächen und gutem Wein den Abend gemeinsam ausklingen und das Wochenende revue passieren lassen. Der Urlaub auf dem Bauernhof war für mich auch deshalb sehr wichtig, weil ich somit zum Erhalt und weiteren Fortbestand der bäuerlichen Welt der österreichischen Landwirtschaft, des Brauchtums und der Tradition sowie des Handwerks beitragen konnte. Schon als Kind habe ich die Zeit zusammen mit meinen Eltern und Großeltern auf deren Hof genossen und habe so das Landleben lieben gelernt.