Aus meinen Statistiken konnte ich schnell herauslesen, dass ihr solche Artikel total mögt und diese wirklich Begeisterung in euch wecken. Nach meinem 5 Bad Habbits Post oder meinem Instagram Outing bezüglich Shoutouts habe ich nun beschlossen diesen Post hier zu schreiben. 10 Dinge die man durchs Bloggen lernt. Eigentlich könnte man die Zahl von 10 auf ein vielfaches vergrößern aber wir belassen es mal bei 10. Als ich anfing zu bloggen, hatte ich ja absolut keine Ahnung um was es geht und was aus einem Blog so werden kann und natürlich gibt es auch bei mir noch Tage an denen ich das Gefühl habe, absolut alleine dazustehen, ahnungslos und verloren. Aber ich denke, ich habe bis jetzt schon eine Menge geschafft und vor allem gelernt.

  • 1. Social Media wird plötzlich zu deinem besten Freund
    Gut, jemand der aus der Branche ist und bereits mit Social Media gearbeitet hat, weiß wovon ich jetzt spreche und würden mir auch bestimmt zustimmen. Eigentlich bin ich ja total schlecht in Tipps geben, aber wenn ich eines weiß, dann das Bloggen ohne all die Social Media Kanäle einfach nicht richtig funktioniert. Aber man darf nicht vergessen welche Arbeit dahinter steckt, alles am aktuellen Stand zu halten, regelmäßige Postings zu bringen etc. Trotz all der Arbeit sind diese Netzwerke super und es ist schön zu sehen, wer einen so begleitet (nicht nur am Blog).

  • 2. Mädels können nett zueinander sein!
    Ja wirklich, ich konnte es selbst kaum glauben *lacht*. Wir alle kennen dieses leidgeplagte Klischee das uns einfach überall hin verfolgt. „Mädels untereinander vertragen sich nicht und zicken nur rum“. Das ist definitiv nicht richtig! Ich habe durchs bloggen schon sooooo viele nette Mädels kennengelernt die ich garnicht mehr missen möchte UND wir haben uns schon sehr oft untereinander Tipps gegeben – das ganze ohne doofes rumgezicke. Klar kann man sich nicht mit jedem verstehen. Das ist auch gut so. Aber wir Blogger wissen damit umzugehen und veranstalten dann nicht gleich ne Schlammschlacht.

  • 3. Ich kann ja doch ehrgeizig sein!
    Auch dieses Thema habe ich hier am Blog schonmal angeschnitten. Ich weiß garnicht wiiieviele Hobbys ich vorm bloggen krampfhaft gesucht habe. Ständig wollte ich mir eine sinnvolle Beschäftigung suchen aber das klappte irgendwie nie. Nach ein paar Tagen oder Wochen war mir das ganze schon zu langweilig, zu blöde oder sonst was. Bloggen dagegen ist jetzt kein Hobby mehr sondern schon fast eine Lebensweise.. würde ich jetzt mal so sagen. Ständig denke ich daran, arbeite ich daran und freue mich jeden Tag aufs Neue wenn ich mich hinsetzen kann und mal eben 11 Stunden lang arbeite. Ich hätte nie im Leben gedacht das ich so ehrgeizig sein kann!!

  • 4. Organisationstalent
    Manchmal fühle ich mich echt so, als würde ich mein komplettes Leben vorausplanen. Durch meinen Blog habe ich schnell gelernt mich besser bzw. überhaupt mal zu organisieren. Ich war ja auch auf diesem Gebiet ein wirkliches Problemkind. Klar kommt es auch ab und zu bei mir vor, dass ich gewisse Dinge einfach vergesse, aber „einen Plan“ zu haben hilft mir irgendwie immer Ruhe und den Überblick zu bewahren.
  • 5. Manche glauben deine Leistungen sind Umsonst
    So, und jetzt lesen alle die Überschrift gleich nochmal: MANCHE. Dies ist jetzt nicht auf die Allgemeinheit bezogen. Die meisten der Brands, Unternehmen oder Hotels etc. sind aber echt mega cool und klasse. Ich freue mich immer total neue Leute kennenzulernen und neue spannende Kooperationen auf die Beine zu stellen. AAAAAABER hier gibt es auch ne Kehrseite. Bei manchen Unternehmen oder Personen bekommt man zu 100% das Gefühl total ausgenommen zu werden bzw. soll man auch gleich mal den Kodex brechen (lügen) und so tun als wär das gar keine Kooperation..

  • 6. Nein sagen
    Auch das gehört dazu und meistens dann gleich in Verbindung mit Punkt 5. Es gibt einfach gewisse Dinge, die man nicht möchte, die nicht zu einem passen oder die schlichtweg keinen zu interessieren haben. Nein zu einem Gastbeitrag, oder Blogparaden die einfach nicht zu dir passen. Nein zu kostenlosen Reisen, nein zu einem gesponserten Post weil es weder mich noch meine Leser interessiert, NEIN zu „kann ich deine Handynummer haben“. Früher hätte ich ja schon fast meine Seele verkauft anstatt Nein zu sagen :D Heute ist das anders. Mit der Zeit lernt man auch das und außerdem ist ein ehrliches Nein doch 100x besser als ein gefaktes Ja oder wie seht ihr das?

  • 7. Es wird immer jemanden geben der dich nicht mag
    Tja so ist das nunmal, man kann es nicht immer jedem Recht machen und wer sich in der Öffentlichkeit zeigt der muss natürlich auch früher oder später mal mit Kritik rechnen. Konstruktive Kritik nimmt man sehr gerne an! Man will sich ja auch schließlich immer verbessern! Hater und super negative Menschen müssen aber draußen bleiben! Für Neid und generelle Unzufriedenheit anderer Menschen kann, will und werde ich auch keine Rücksicht nehmen. Meistens kommen solche tollen Kommentare dann von Anonymen (wie auch sonst?!), die einfach schon ewig mitlesen und abwarten bis der richtige Zeitpunkt kommt – der Zeitpunkt ist dann meistens eine große Kooperation, eine große Leserschaft oder was auch immer man selbst als Erfolg sieht. Die warten immer bis dahin ab und genau dann, dann ist der beste Zeitpunkt um dir mal öffentlich eine reinzuwürgen. Was solls… Haters gonna hate, potatoes gonna potate

  • 8. Bloggen raubt dir Zeit
    Aber sooowas von! Beim bloggen vergeht die Zeit wie im nu. So schnell wie sie sonst wohl nur im Schlaf vergeht. Deshalb raubt einen das bloggen wahnsinnig viel Zeit. Aber es macht total viel Spaß. Ich liebe es zu bloggen und freue mich immer wieder mich vor den Schirm zu setzen. Für einen wirklich großen Post -> so wie diesen oder diesen hier, brauche ich ca. 5-6 Stunden! und nein das ist wirklich nicht gelogen…

  • 9. Fotografie
    Wer hätte gedacht, dass ich mir mal so ne DSLR um soviel Geld zulege. Und ein Photoshop Programm. Und wer hätte gedacht dass ich das jemals beherrschen und anwenden würde :D Aber es ist jetzt auch ein Hobby geworden. Die Kamera muss einfach üüüberall mit hin. Egal ob beim Spaziergang oder auf Reisen, beim Einkaufen oder ganz egal wo. Es finden sich immer wunderschöne Objekte die es einfach Wert sind festgehalten zu werden. Ich liebe es zu Fotografieren und habe deshalb auch meine 600D nicht verkauft. So kann ich immer 2 DSLR mitnehmen. Eine für mich und eine für mein Schatzi :-)

  • 10. Nimm die Zahlen nicht zu ernst
    Was bringt es, 7000 GFC Follower zu haben, wo 85% von Follow4Follow kommen. Genau diese Abonnenten kommen sogut wie nie mehr wieder auf deinen Blog zurück. Weil es sie einfach nicht interessiert. Weil sie nur gefolgt haben, damit du auch folgst und die Zahlen stimmen. Deshalb nehme ich die Zahlen einfach nicht mehr zu ernst. Ich finde, ich habe jetzt nicht sonderlich „viele“ Follower. Weder hier, noch auf Bloglovin, Instagram oder sonst wo. Aber DIE Leser die ich habe, lesen regelmäßig und kommentieren auch regelmäßig und die schätze ich auch unheimlich. :) Also an dieser Stelle noch ein dickes fettes DANKESCHÖN an euch alle ♥ ♥ ♥

    bw-chicchoolee

Ich hoffe meine 10 Dinge die man durchs Bloggen lernt haben euch gefallen. Natürlich liegt das dann alles im Auge des Betrachters. Manche finden es abschreckend 6 Stunden an einem Artikel zu arbeiten und würden daher nie einen Blog schreiben. Mir macht es ja Spaß, daher würde ich es nie als negativ empfinden. Ich kann auch nicht sagen ob das für immer so bleiben wird, oder ob diesen Weg auch andere einschlagen sollten. Für mich ist es momentan genau das Richtige. Hier mein Eigenes zu erschaffen, meinen Weg zu gehen, jeden Tag aufs neue zu lernen, wachsen und zu entscheiden. Ich schreibe für das was mich interessiert. Was mich bewegt, was MICH identifiziert und  darauf bin ich richtig stolz. Ich freue mich schon eure Kommentare zu lesen & wünsch euch noch einen wunderschönen Samstag  

photo © via Pintarest from Charm School