Wann genau ist die beste Zeit um nach Island zu reisen? Genau das ist eine sehr schwierige Frage und eine Frage die bei der Reiseplanung für deinen Islandurlaub sehr sehr wichtig ist. Um dir bei der Reiseplanung ein wenig weiterzuhelfen, werde ich in diesem Beitrag versuchen die Frage zu beantworten und dir sowohl Vor- als auch Nachteile der vier Jahreszeiten nennen. Denn je nachdem was du in Island erleben möchtest und vorhast, richtet sich deine Reisezeit.

Island eignet sich perfekt für deinen ersten Solo-Trip. Island ist das sicherste Land der Erde und die größten Gefahren die dort auf dich lauern sind einzig und alleine die Natur sprich Stürme, Eis, Vulkane und wilde Schafe die gerne mal auf den Straßen rumlaufen :-) Die Einheimischen selbst sind so super freundlich und auch die Stadt Reykjavik selbst ist eine wunderschöne lebendige und lustige Stadt mit zahlreichen Künstlern und Backpackern. Hier habe ich einen Bericht über die sichersten Destinationen für Solo-Reisen geschrieben.

  • Island im Frühling – Monat April & Mai

Ab April beginnt in Island der Frühling. Die Schneestürme werden weniger dafür Regnet es ab und zu und der Wind wird wärmer. Zudem scheint zu dieser Zeit auch vermehrt die Sonne, die Tage werden endlich wieder länger. Trotz all dem ist das Wetter – wie auch bei uns – zu dieser Jahreszeit sehr wechselhaft.

In der Gegend um Myvatn erblühen zu dieser Zeit die Pflanzen und die ersten Vögel kehren auch schon wieder aus dem Süden zurück. Zudem sind nun auch wieder die meisten Straßen befahrbar. Wer zu dieser Zeit nach Island möchte erwartet grüne Hügellandschaften und Berge, kann Angeln gehen oder Golfen. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 5-10 Grad Cellsius – Tiefstwerte um die Null Grad. Die Touristenzahlen sind zu dieser Zeit überschaubar.

  • Island im Sommer – Monat Juni bis August

Juni, Juli und August kann also auch als Hauptreisezeit bezeichnet werden, denn ab Juni wird dann der Frühling allmählich zum isländischen Sommer. Im Bezug auf warmes Wetter ist das natürlich die beste Reisezeit. Die Wiesen werden saftiger und zahlreiche Pferde und Schafe grasen um die Wette. Höchstwerte um die 14 Grad – in seltenen Fällen auch bis zu 20 Grad – können während dieser Zeit zu erwartet werden. So gut wie alle Museen haben jetzt geöffnet, die Busse verkehren auch wieder in regelmäßigen Zeitabständen und alle touristischen Attraktionen öffnen nun wieder  ihre Pforten.

Zu dieser Zeit sind auch die Tage am längsten und im Durchschnitt fällt der geringste Niederschlag. Für Ornithologen ist das die beste Reisezeit. Leider bedeutet Hauptsaison aber immer erhöhte Preise und überfüllte Attraktionen. Wer also gerne im „Alleingang“ die Insel erkunden möchte und lieber weniger Touris um sich hat, sollte diese Zeit auf jeden Fall meiden.

Island beste Reisezeit

  • Island im Herbst – Monat September bis November

Der Herbst gilt als die Zeit der Stürme und Regen. Wenn du es also gerne etwas rauer hast und das wilde Island spüren möchtest, dann ist diese Zeit genau das Richtige für dich. Zudem ist dies auch die Zeit in der am wenigsten los ist auf der Insel. Gemeinsam mit den zahlreichen bunten Lavafeldern, den blauen Seen und den bunten Flechten auf den Wiesen, ergeben sich wunderschöne Farbenspiele! Deshalb ist diese Jahreszeit die ideale Zeit für Fotografen, die in Island ganz besondere Schnappschüsse einfangen wollen.

Was aber ganz wichtig ist zu dieser Zeit – unbedingt regenfeste Kleidung einpacken. Noch ein ganz ganz wichtiger Punkt – ab Oktober beginnt auf Island die Saison der Nordlichter. Im November sind die Tage schon sehr kurz, es dominieren wieder starke Schneestürme, viel Regen und sehr sehr wenig Sonne.

  • Island im Winter – Monat Dezember bis April

Im Winter ist Island von Schnee und Eis bedeckt – und genau das ist die Zeit für Abenteurer. Jetzt kannst du zahlreiche Touren buchen wie eine Golden Circle Tour, Nordlichter beobachten, kannst Gletscherwanderungen machen, das Eismeer besuchen und sonstige Aktivitäten genießen. Die Wasserfälle sind zu dieser Zeit gefrohren und die glitzernde Winterlandschaft lädt nicht nur zu unvergesslichen Ausflügen ein, sondern bietet eine atemberaubende Film- und Fotokulisse.

Der Winter in Island ist richtig dunkel. In Reykjavik genießt man – im vergleich zum restlichen Land – relativ milde Temperaturen.  In der südlichen Küstenregion kann es um die 0 bis 3 Grad haben, während es aber im Inland wesentlich kälter ist. Einige Straßen sind während dieser Zeit aber gesperrt und es ist keine Seltenheit, dass zu dieser Zeit ein Alarm bzw. eine Sturmwarnung im Radio ertönt. Wenn du vorhast ein Auto zu mieten und die Insel so erkunden möchtest ist das die falsche Jahreszeit.

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