Heute kommt endlich mein Bericht über den Bambusdschungel in Kyoto, den Arashiyama Bamboo Grove, welcher auch unter dem Namen Sagano (嵯峨野竹林 SAGANO CHIKURIN) bekannt ist. Der Garten befindet sich nördlich der Togetsukyobrücke und gilt als eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Anreise zum Arashiyama Bamboo Grove in Kyoto

Gleich mal Vorweg, ich habe unendlich viele Berichte im Internet gelesen und mich über den Weg informiert aber, wir haben uns trotzdem verlaufen. Auch Vicky war total verpeilt (und die ist normal der Fuchs von uns beiden, wenn es ums Navigieren geht).

Die Wegbeschreibungen, die wir im Internet gefunden haben, waren irgendwie alle Mist (und damit ging es nicht nur uns so). Wir haben unterwegs auch einige andere Touristen getroffen, die uns nach dem Weg zum Arashiyama Bamboo Grove gefragt haben. Auch die Wegbeschilderung vor Ort war auch richtig schlecht, weshalb ich mir gedacht habe, einen Beitrag mit genauer Wegbeschreibung zu veröffentlichen. Solltet ihr also eine Reise nach Kyoto planen und den Bamboo Garden Arashiyama in Kyoto besuchen wollen, dann nehmt euch gerne diesen Bericht als Wegweiser.

Genaue Adresse und Koordinaten

1-13 Sagatenryūji Tateishichō, Ukyō-ku, Kyōto-shi, Kyōto-fu 616-8375, Japan
Breitengrad: 35.01738 | Längengrad: 135.675606

Anreise mit dem Zug & genaue Wegbeschreibung

Ihr reist mit der Hankyo Arashiyama Line an und steigt in der Arashiyama Station aus. Danach müsst ihr ca. 1,5 km zu Fuß zurücklegen. Wir dachten uns, wir versuchen es einfach mit Google Maps und geben dort den Bamboo Garden ein. Leider führte uns Google Maps aber in die falsche Richtung – in den Dschungel irgendwo im Affenpark.

Ihr geht vom Bahnhof aus in Richtung Fluss und müsst dann diesen an der großen Brücke überqueren. Danach geht es eigentlich nur mehr ein Stückchen geradeaus bis ihr an der linken Seite schon den Arashiyama Bamboo Grove angeschrieben seht. Hier unten habe ich euch aber auch nochmal ein Bild hinzugefügt, damit ihr das auch genau sehen könnt. Es ist wirklich nicht schwer zu finden, wenn man von Google Maps und den vielen Anleitungen im Internet und den falschen Adressen nicht in die Irre geführt wird.

Wir waren zuerst echt mitten im Nirgendwo. Vor und hinter uns auch viele andere Touris, die sich ebenso verlaufen hatten und blöd durch die Gegend guckten. Aber das hatte auch etwas Gutes! Während wir viele Kilometer in der Pampa herumgeirrt sind, sind diese wunderschönen Bilder entstanden.

Arashiyama Bamboo GroveArashiyama Bamboo Grove
Arashiyama Bamboo Grove
Arashiyama Bamboo Grove
Arashiyama Bamboo Grove
Arashiyama Bamboo Grove

Eintrittsgelder, Besuchszeiten, Größe & Fazit

Für den Bambuswald zahlt man keinen Eintritt, und wenn ihr schöne Fotos dort machen wollt, solltet ihr auf jeden Fall so früh wie möglich dort sein. Wir haben uns noch vor 6 Uhr früh auf den Weg gemacht und für die Anreise auch mehr als doppelt so viel Zeit einberechnet, als Google Maps uns vorgegeben hat. Irgendwie hatten wir das schon im Gefühl, dass wir uns wohl verlaufen werden.

Aber Achtung! Hätten wir uns nicht verlaufen, wären wir wohl etwas zu früh dort gewesen und hätten noch auf gutes Licht warten müssen. Der Bambuswald ist natürlich doch sehr dicht und es kommt früh morgens wenig Licht hindurch. Das hatten wir völlig außer acht gelassen. Es kann euch dann natürlich auch passieren, dass es noch sehr bewölkt ist und das Licht erst dann passt, wenn zu viele Menschen in der Gegend rumstehen.

Ich denke, wir waren so um 8 Uhr im Bamboo Garden Arashiyama und hatten schon Probleme mit den anderen Besuchern. Der Weg im Garten ist richtig voll und man kann schwer Fotos der schönen Bambusstäbe machen. Der Zauber und Flair war aber natürlich trotzdem unglaublich. Auch wenn der „Garten“ nur aus zwei Wegen besteht und super klein ist.

Wir hatten uns hier viel mehr erwartet. Wären wir einfach nur durchgelaufen und hätten wir keine Fotos geschossen, wären wir wohl nach 5 oder 8 Minuten durch gewesen. Also, wenn ihr das Wort Bambusgarten hört, erwartet ihr wahrscheinlich genau so viel wie wir. Seid also nicht enttäuscht. Es sind leider wirklich nur zwei lange Wege mit echt hohen und wunderschönen Bambusstäben.