Hachja, eigentlich unglaublich, dass ich bis dato kein thailändische Rezept hier auf meinem Blog veröffentlich habe. Dabei liebe ich Thailand und natürlich auch die thailändische Küche. Scharf, abwechslungsreich und super gesund. So würde ich sie beschreiben.

Wer noch nie an einer der vielen Garküchen auf Bangkoks Straßen ein frisch zubereitetest Gericht probiert hat, der hat definitiv ein Stück Thailand während seines Urlaubes verpasst! Tja und da es einige tolle Gerichte gibt, welche ich sehr gerne esse, dachte ich mir, ich beginne mal mit meinem absoluten Favoriten und stelle euch nach und nach ein paar easy-peasy Thai-Rezepte vor!

Falls ihr auch gerne abwechslungsreich kocht und immer wieder Inspiration für leckere Gerichte aus aller Herrenländer sucht, dann kann ich euch Foodwiki sehr ans Herz legen. Hier findet ihr unendlich viele Rezepte! Egal ob indisch, thailändisch, vietnamesisch oder japanisch. Auf Foodwiki werdet ihr bestimmt fündig! So, kommen wir jetzt aber zum wesentlichen, nämlich zu meinem Yellow Curry Rezept. Der Klassiker auf jeder Thai Speisekarte.

Gelbes Curry oder Massaman-Curry

500 g Hühnerbrust
2 Stk Zwiebel
3 EL Massaman Currypaste oder meine selbstgemachte Paste
400 ml Kokosmilch
1 TL Kristallzucker
1 EL Tafelessig
50 g Erdnüsse (geschält, ungesalzen)
5 Stk Erdäpfel
5 EL Öl
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

7 getrocknete Chilischoten
4 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Stück Ingwerwurzel (etwa 30 g)
2 Stangen Zitronengras
3 getrocknete Kaffirlimettenblätter
10 g gemahlener Kreuzkümmel
15 g gemahlener Koriander
8 g gemahlene Kurkuma
2 EL Pflanzenöl
nach Belieben: Salz, Pfeffer

Currypaste ganz einfach selbst gemacht – Zubereitung:
Zuerst die Chilischoten grob zerschneiden. Danach Knoblauch schälen und pressen. Die Zwiebel und den Ingwer schälen und ebenfalls klein würfeln. Vom Zitronengas die äußeren Blätter entfernen und den unteren weichen Teil fein hacken. Limettenblätter zerbröseln. Danach einfach alle Zutaten mit Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Öl sowie nach Belieben Salz und Pfeffer in einem Mörser zu einer feinen Paste verarbeiten. Alternativ mit dem Pürierstab fein mixen.

Die Currypaste dann in ein Glas geben und im Kühlschrank aufbewahren oder portionsweise einfrieren.

Zubereitung Gelbes Curry oder Massaman-Curry

Kommen wir nun zu der Zubereitung des Masaman Thai Curries (Masaman und gelbes Curry sind im Grunde das selbe). Das Thai Curry gehört zu den bekanntesten Gerichten der thailändischen Küche und erfreut sich sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen größter Beliebtheit. Wusstet ihr, dass man mit Curry übrigens nicht das Gewürz meint, sondern Curry übersetzt so viel wie Ragout oder Eintopf bedeutet? Jedes Curry muss daher eine sämige Konsistenz aufweisen.

Das Hühnerfleisch in kleine Stücke schneiden, danach die Zwiebel schälen und anschließend ebenfalls in grobe Stücke schneiden. (Wer schon mal echtes thailändisches Curry gegessen hat, der weiß, dass die Zuraten nicht sonderlich akkurat geschnitten sind. Ich mache das dann zu Hause natürlich genauso. Wer die Zwiebel aber gerne klein geschnitten, und das Hühnerfleisch in dünnen Streifen haben möchte, der kann das natürlich machen.)

Danach werden die Kartoffeln geschält sowie in ca. 1 cm große Würfel geschnitten. Das Öl in einem Wok oder in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Darin nun das Fleisch für 10 Minuten im Öl rundum anbraten, bis das Fleisch eine hellbraune Farbe annimmt.Danach die Kartoffeln sowie die Zwiebel dazu geben und für 5 Minuten mitbraten. Jetzt die Curry Paste dazu und kurz alles damit „anbraten“. Das Ganze wird anschließend mit der Kokosmilch abgelöscht.

Zu guter Letzt kommen die restlichen Zutaten dazu und werden gut untergerührt. Das Curry muss dann etwa 15-25 Minuten bei mittlerer Hitze leise köcheln. Probiert zwischendurch einfach mal ob die Kartoffeln schon weich sind. Je nachdem wisst ihr, ob das Gericht fertig ist. Ich serviere gelbes Curry immer mit einer Portion Reis.

Auf den Bildern könnt ihr unser selbstgemachtes gelbes Curry sehen, welches wir während unserem Thailand Urlaub für die ganze Crew gezaubert haben. Geschmeckt hat es allen, übrig geblieben ist auch nix. Also kann ich das Rezept mit gutem Gewissen weiterreichen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und würde mich freuen, wenn ihr mir berichtet, wie es euch geschmeckt hat! Bon Appétit oder besser gesagt Khõ hai dja.

Klickt euch mal durch mein Rezepte Archiv oder, wenn ihr jetzt bock auf Thailand bekommen habt, gerne durch mein Thailand Archiv und natürlich würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen. Habt noch einen schönen Tag & bis bald.