Happy 2020! Die Feiertage sind vorbei, der Büroalltag hat uns wieder. Die erste Kalenderwoche ist geschafft uuuuund wir alle denken schon wieder an die nächste Auszeit vom Büro. An den nächsten tollen Urlaub, welcher natürlich sorgfältig geplant werden muss. Für viele Berufstätige ist das meistens schon im Januar Programm und damit ihr in diesem Jahr das meiste aus den bevorstehenden Brückentagen rausholen könnt, habe ich diesen Beitrag hier für euch verfasst. Ich hoffe, ihr könnt eure 2020-er Reiseplanung demnach ein wenig besser durchorganisieren.

„Du bist schon wieder weg?“. An Sätze wie diese habe ich mich schon lange gewöhnt. Sei es von der Familie oder aus dem Büro. Dabei kann man mit ein wenig Planung jeden Urlaub ganz einfach verlängern und so das meiste rausholen. Aber ich war eben auch schon immer der „im-Urlaub-fahre-ich-lieber-weg“ Typ anstatt meine freien Tage zu Hause zu verbringen. Wer genauso reiselustig ist und seinen Urlaub schon jetzt planen will sollte dranbleiben. Ich zeige euch, wie die perfekte Urlaubsplanung aussehen könnte!

Urlaubsplanung 2020 – so nutzt du die Brückentage für dich!

» 1. Tipp: eine Bucketlist schreiben

Mein allererster und wichtigster Tipp lautet: Eine Bucketlist schreiben. Das heißt ihr macht euch erstmal Gedanken, wo ihr hinreisen wollt oder welches Reisethema für dieses Jahr interessant sein könnte. Ich führe seit Jahren eine Bucketlist (hier mein Zeitungsartikel aus dem vergangenen Jahr) und eines kann ich euch sagen, solltet ihr auch eine Bucketlist führen, wird diese mit Sicherheit nach jeder Reise länger statt kürzer. Natürlich stehen auf meiner Liste auch Destinationen und Aktivitäten drauf, die ich eventuell nie umsetzen werde oder sich einfach ewig rauszögern. Aber das ist OK. Wichtig ist, eine Liste zu haben nach der man sich zumindest richten kann. Wichtig ist hier auch Prioritäten zu setzen und genau abzuwägen, ob es wirklich die Destination am anderen Ende der Welt sein muss.

» 2. Tipp: eine große Reise und mehrere kleine Reisen

Was mir auch sehr bei der Planung hilft, ist, wenn ich mir ein Reiseziel aussuche, das ich UNBEDINGT bereisen möchte. Für diese Destination spare ich dann auch 2-2,5 Urlaubswochen auf Arbeit auf. Die Tage die dann noch übrig bleiben nutze ich dann für kürzere Trips an einem verlängertem Wochenende, für Reisen die nicht ewig viel An- und Abreisezeit in Anspruch nehmen. Oder ich nutze die übrigen Tage an Brückentagen und habe dann nochmal einen langen Urlaub. Et voilà! Diese Methode hilft mir auch immer sehr bei der Urlaubsplanung mit den Kollegen weiter. Wenn man jetzt etwa Thailand als Hauptreiseziel hernimmt, reist man entweder zu Beginn des Jahres oder gegen Ende (wenn man natürlich in der Hauptsaison reisen möchte). Wer als Hauptreiseziel aber Griechenland wählt, reist vermutlich eher in den Sommermonaten Juni, Juli oder August. So kann man sich auch schon vorab mit den Kollegen ein wenig absprechen.

» 3. Tipp: Auch ein Kurztrip ist eine Reise (wert)

Ich bin in den letzten Jahren fast jeden Monat einmal verreist und habe großen Gefallen daran gefunden. Damit meine ich auch keine super aufwendigen und luxuriösen Reisen bei denen ich um die halbe Welt jetten muss. Ich habe in den letzten Jahren auch viel unsere Nachbarländer erkundet und habe großen Gefallen an solchen spontanen Urlauben im Nachbarsland gefunden und wenn es nur ein verlängertes Wochenende in Deutschland ist. Mit der Bahn sind viele umliegenden Städte super schnell und zu relativ moderaten Preisen erreichbar. Und es tut einfach unheimlich gut, wenn man einen Tapetenwechsel bekommt. Kann ich jedem nur sehr ans Herz legen, egal ob es jetzt ein Wanderwochenende in den Alpen ist oder ein Wellnesswochenende in Südtirol (so wie dieser Urlaub hier). Aber selbst das muss es nicht sein. Auch ein Tagesausflug kann schon zur notwendigen Erholung führen.

Urlaubsplanung 2020

» 4. Tipp: Urlaub daheim

Und somit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt. Urlaub daheim. Denn warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Es ist echt erstaunlich wie viele tolle Ausflugsziele man eigentlich in der Heimat geboten bekommt. Gerade in Österreich kann man vom Wandern, Wellnessen, Badeurlaub am See, City Sightseeing oder Kulinarikurlaub alles erleben. Traut euch ruhig und ich verspreche es euch, ihr werdet nicht enttäuscht sein. Ich habe vor ein paar Jahren Urlaub am Bauernhof sowie Urlaub am Winzernhof gemacht und fand es richtig toll. Auch der Ausflug mit dem Fahrrad im Burgenland war toll! Von den Bergen ganz zu schweigen. Egal ob Skifahren, Snowboarden, Langlaufen, Eislaufen, Bob fahren oder Schneeschuhwandern kann man im Westen Österreichs alles erleben. Sehr eng damit verbunden – der Wellnessurlaub.

» 5. Tipp: Nebensaison ausnutzen

Die Nebensaison tut nicht nur deinem Portemonnaie, sondern auch deiner Seele gut. Es gibt einfach nichts schöneres als auf einem paradiesischen Strand (fast) vollkommen alleine zu sein. Dies kann man aber fast nur in der Vor- oder Nebensaison genießen. Als ich im vergangenen Jahr im Mai in der Türkei war, bin ich genauso mit einem Sonnenbrand nach Hause gekommen und hatte unter Tags auch richtig tolles Wetter. Der einzige Nachteil für mich Warmduscher war die Wassertemperatur des Meeres (mit 21 Grad war mit das Wasser einfach noch zu kalt). Aber ansonsten war es ein toller Urlaub mit wenig Hotelgästen und wenig Trubel am Strand und an den Promenaden.

» 6. Tipp: Feiertage berücksichtigen

So und zu guter Letzt kommen wir nun zu den Brückentagen. Das Jahr 2020 beschert den meisten Österreichern 42 Fenstertage. Ich habe euch eine Tabelle mit allen Feiertagen eingefügt. Die Feiertage aus Deutschland könnt ihr HIER abrufen. Wie man diese Brückentage für die Urlaubstage am besten nutzt, seht ihr in meinem Foto.

Urlaubsplanung 2020

**gelb: Feiertag, blau: Urlaubszeitraum

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