Die Alpen im Sommer. Meine Faszination lässt sich nur schwer in Worte fassen. Ich glaube die ist fast so groß wie die Alpen selbst. Die Region rund um Tirol und Salzburg begeistert mit einem wirklich einzigartigem Naturerlebnis und jeder, der bereits in Tirol auf einem Gipfel stand und in die Ferne blicken konnte versteht, warum das Land den Beinamen „Herz der Alpen“ trägt. Die letzten Tage war ich zusammen mit Manuel eine Woche quer durch Österreich unterwegs. Von Kitzbühel ging es runter ins Zillertal dann nach St. Johann vorbei nach Saalbach, nach Zell am See, Kaprun und und und…

Während der letzten Tage haben wir außer viel gegessen und lange geschlafen eine tolle Beschäftigung gehabt, nämlich wandern. Es ist wirklich unglaublich, welch ein Geschenk die Natur ist. All diese grünen Wiesen, die kristallblauen Gebirgsseen und die imposanten Riesen, die in den Himmel ragen. Jeder Berg und jede Felswand sieht so einzigartig aus, die Alpen sind wirklich ein wunderbares Gipfelpanorama. Hier kann man so richtig abschalten und sich entspannen und vor allem eines machen, die vielen Möglichkeiten der Berge genießen und diese zu entdecken. Fernab von all der Hektik und dem Trubel in der Stadt.

Naturschauspiel: Grüner See

Mehrmals auf Pinterest, auf Instagram oder TripAdvisor gesehen.  Der Grüne See. Kaum zu glauben, dass der See nur 2 Stunden weit entfernt liegt. Der Grüne See ist ein Stillgewässer in der Steiermark bei der Gemeinde Tragöß-Sankt Katharein. Er liegt auf der Südseite der Hochschwabgruppe und ist ein sehr beliebtes Ziel bei Taucher. Der See füllt sich mit Einsetzen der Schneeschmelze mit kristallklarem, smaragdgrünem Wasser, wobei das Wasser farblos ist und durch die Brechung des Lichtes und die vorhandenen Gesteine in seiner grünen Farbe schimmert. Das Wasser ist wirklich eiskalt (5 bis 6 °C) und der Wasserstand ist sehr stark jahreszeitenabhängig.

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Die Wanderung zum Speicher: Der 140 Hektar große und 186 Meter tiefe Stausee Zillergründl

Ich habe schon echt lange keinen Sport mehr gemacht und auch noch nie einen dieser Art. Sollten unter euch aber begeisterte und geübte Wanderer sein, kann es euch natürlich komplett anders dabei gehen.  Wir sind bei der Bärenbadalm (1.450 m) gestartet und bis rauf zum Stausee bis zur Einkehr zum Adlerblick (1.900 m) gewandert. Das sind rauf & runter ca. (vom Parkplatz) 8-10km. Nach jedem 5. Schritt dachte ich, aufgeben zu müssen. Ich war echt fix und fertig und wir mussten auch 2 Pausen einlegen. Aber oben angekommen, war die Erschöpfung und all die Schmerzen auf einmal weg. Der Ausblick über den gigantischen Stausee und die Mauer des Staudamms runter ins Tal waren so überwältigend, atemberaubend und ein einmaliges Erlebnis. Da Lohnt sich der Aufstieg auf jedenfall und ich war richtig stolz auf mich!

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Wo ein kurzer Blick einfach nicht ausreicht: Die Großglockner Hochalpenstraße

Das Dach Österreichs, der Großglockner (3.798 m) und seine Gletscher sind so wuchtig und überragend wie die Höhenmeter, die wir mit dem Auto auf der kurvenreichen Hochalpenstraße, im Herz des Nationalparks Hohe Tauern zurückgelegt haben. Genau 48 Kilometer ist die Hochalpenstraße lang. Während der Fahrt sieht man neben Almwiesen, Bergwälder, Murmeltiere, Steinböcke, Felsen, Berge, Schnee & Eis und kleine Seen gefüllt mit smaragdgrünem Wasser der Schneeschmelze.

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Europas größte Wasserfälle – Wasser erleben

Während unserer Reise mussten wir uns natürlich auch die Krimmler Wasserfälle ansehen. Diese liegen quasi gleich „neben“ dem Goßglockner und wurden daher auch mit ins Programm aufgenommen. Die Krimmler Wasserfälle zählen mit ihrer beeindruckenden Fallhöhe von 380 Meter zu den bekanntesten Wasserfällen der Welt und sind auch Europas größte Wasserfälle. Der erfrischenden Sprühregen ist wirklich unglaublich, bei der Wanderung direkt neben dieses atemberaubende Naturschauspiel. Die Gehzeit bis zum obersten Wasserfall beträgt ca. 1,15 Std.

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Die folgenden Attraktionen, die hier aufgelistet sind, sind die, die wir während der letzten Woche besucht haben. Deshalb haben wir auch immer in einem anderen Hotel geschlafen, weil es einfach nicht möglich war von der Route her immer im gleichen Hotel zu bleiben. Österreich ist dann doch etwas größer und es wäre viel zu weit gewesen, immer wieder hin und zurück zum Hotel zu fahren. Ich habe euch zum Bessern Verständnis auch eine Landkarte drangehängt und  die Regionen, in denen wir waren bzw. die wir besucht haben eingekreist. Insgesamt sind mir mit dem Auto gut 1.200 km gefahren.

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Hier gibt es noch die notwendigen Informationen und Webseiten zu den Sehenswürdigkeiten :) Falls noch Fragen aufkommen sollten, könnt ihr mir ja sehr gerne schreiben!