Eigentlich hätte ich diesen Bericht ja schon im letzten Jahr für euch schreiben wollen, denn bereits nach der letzten Reisemesse in Berlin wollte ich unbedingt in die Türkei fliegen. Aber, wie sagt man so schön: Gut Ding braucht Weile und dieses Jahr war es dann endlich soweit. Ich konnte meine FeelGood Koffertags vom letzten Jahr an meinen Trolley anbringen und in die Türkei in den Hillside Beach Club an die lykische Küste reisen.

» Die Anreise: Fethiye, südwestliche Türkei. Abseits vom Schuss

Der Mai ist noch Off-Season in der Türkei weshalb es von Wien keine direkten Flüge an den nahegelegenen Flughafen Dalaman gibt. Dieser wäre dann etwa eine Stunde vom Hillside Beach Club entfernt und mit dem Hotelshuttle bequem zu erreichen.

Die Anlage ist von Antalya aus mit dem Auto in etwa 3 Stunden Fahrtzeit erreichbar. Von Istanbul etwa 1 Flugstunde. Je nach Reiseart kann man sich dann für einen Flughafen und eine Transportmöglichkeit entscheiden. Alles in Allem ist die Anreise aber absolut in Ordnung. Die Landschaft ist traumhaft weshalb die Zeit sowieso in Windeseile verstreicht.

Hillside Beach Club
Belen Cad. No:132 Kalemya Koyu
48300 Fethiye/Muğla
Telefon: +90 252 614 83 60

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Vielen vielen herzlichen Dank an das Hillside Beach Club für die unglaublich entspannte Zeit und die wundervolle Unterbringung! Die Meinung die ich hier in meinem Beitrag vertrete ist natürlich zu 100% meine Eigene.

» Die Anlage: Ein wahres Paradies für Familien UND ruhesuchende Paare

Schon die Anreise alleine hat mich schlichtweg sprachlos gemacht. Die gesamte Bucht rund um den Berg ist nur für die Hillside Beach Club Gäste und eine wahre mediterrane Oase. Hier gibt es 2 großzügige und wirklich wunder- wunderschöne Adults-Only Beaches. Einen davon erreicht man entweder über den 900Meter langen Fußweg durch den Wald oder mit dem Bootsshuttle. Der zweite Adults-Only-Beach ist zu Fuß nur wenige Minuten entfernt. Einen Hauptstrandabschnitt und eine große Poolanlage im Herzen des Clubs mit unfassbar bequemen Liegen gibt es natürlich auch.

Die Liegelandschaften sind modern und top in Schuss. Jedes Liegegruppe bietet ausreichend Platz, verfügt über zwei kleine Beistelltische, einen Sonnenschirm und – was für mich ganz wichtig war – bequeme und saubere Auflagen! Handtücher en-masse natürlich zur freien Entnahme. Generell ist die Anlage eine tropische Oase die vor Sauberkeit nur so strotzt. Beim Bau der Anlage wurde auch darauf geachtet, dass kein Baum gerodet oder rausgerissen wird. Deshalb passiert es aber auch mal, dass am Balkon oder mitten im Weg einen Baum steht.

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» Die Zimmer: in den Berg gebaut mit traumhafter Aussicht, egal welches Zimmer

Alle Zimmer sind in den Berg gebaucht und bieten deshalb eine sagenhafte Aussicht runter zur Bucht und zum Strand. Aufgrund dessen hat man in wirklich jedem einzelnen Zimmer – egal in welchem Block man untergebracht ist – eine tolle Aussicht. Die Zimmer sind alle übereinander weshalb man auch ausreichend Privatsphäre auf der Terrasse hat.

Das Schlafzimmer ist super geräumig und mit einem noch geräumigeren begehbaren Kleiderscharnk ausgestattet. Dies ist für mich bei den meisten Hotels ein kleiner Kritikpunkt, weil man selten ausreichend Stauraum oder Kleiderbügel zur Verfügung hat. Im Hillside Beach Club ist das ein absoluter Pluspunkt! Ich habe 30! Kleiderbügel gezählt. Ganz schön sportlich! Endlich konnte ich mal alle meine Kleider und Blusen aufhängen.

Das Badezimmer ist über die Terrasse erreichbar was einerseits super schön ist und tropisches Urlaubsfeeling weckt, bei jemanden mit schwacher Blase und Spinnenphobie (ich spreche jetzt bestimmt nicht von mir) dann Nachts doch etwas ungemütlich werden kann. Ich fand das Zimmer wunderschön und echt groß und auch für Familien mit einem oder sogar 2 Kindern absolut ausreichend, denn es gab über die Terrasse auch noch ein zweites Zimmer für eine weitere Person.

» linker Strandabschitt: Serenity Beach – für ein paar ruhige Stunden (Adults-Only)

Mein persönlicher Favorit war definitiv der Serenity Beach. Der 900 Meter Marsch durch den Wald ist nicht nur wunderschön wegen der Natur, sondern auch wegen der absoluten Ruhe und der Abgeschiedenheit. Dort angekommen wird man von einem kleinen Strand überrascht der mich im ersten Moment ein wenig an den Film „The Beach“ erinnert hat. Hier gibt es neben der Bootsanlegestelle eine kleine Bar, ein WC welches optisch super schön in den Wald integriert wurde, ein paar Hängematten und sonst nur Liegen. That‘s it. Alles was man für ein paar Stunden am Strand braucht. Ich glaube die Bilder sagen aber ohnehin mehr als 1.000 Worte, oder?

» rechter Stranabschnitt: Floating Decks – Silent Beach & SPA (Adults-Only)

Auf der anderen Seite der Bucht – am Weg zum Silent Beach – erwarten einem zwei Floating Decks mit ebenfalls ausreichend Liegen und direktem Einstieg ins kristallklare Meer. Leider war das Meer für mich Warmduscher doch noch ein wenig zu kalt weshalb ich dann doch den Platz am Pool bevorzugt habe. In der Hauptsaison würde ich für einen Platz am Floating Deck wohl sogar eher aufstehen. Seid ihr eigentlich lieber am Pool oder am Meer, wenn ihr im Urlaub seid? Ich tendiere ganz klar zum Meer!

Der Silent Beach ist ebenfalls wie der Serenity Beach ein Adults-Only Beach und bietet reichlich Platz zum Entspannen. Apropos Entspannen: direkt hinter dem Strand, mitten im Wald befindet sich das Sanda Nature Spa.

Als ich die Treppen hoch zur SPA-Rezeption gelaufen bin, stand mir schon die Kinnlade offen, weil ich die Architektur und das Design so wunderschön finde! Die komplette SPA Anlage wurde in die Bäume bzw. in den Berg gebaut und sieht wie ein riesengroßes Baumhaus aus welches über Brückenwege erreichbar ist. Das gesamte SPA Personal ist aus Indonesien und ausgezeichnet geschult. Die 60-minütige Massage war demnach einfach nur fantastisch.

» Das Essen: Von früh bis spät alles was das Herz begehrt (und zwar wirklich alles)

Die Standardbuchung umfasst eine Vollpension welche für mich schon eher All-Inklusive ist. Denn sowohl beim Frühstück, als auch beim Mittagessen und beim Abendessen im Hauptrestaurant sind alle Getränke inklusive – auch alkoholische. Neben dem Main Restaurant gibt es auch noch zwei Al a Carte Restaurants (Mediterran und Italienisch) in denen ebenfalls alle Gerichte in der Standard Vollpension inkludiert sind. Lediglich die Getränke sind in diesen beiden Lokalitäten separat zu bezahlen.

Das Buffet im Hauptrestaurant ist majestätisch und einige Meter lang. Hier gibt es wirklich alles was das Herz begehrt. Frische Salate, Gemüse, Käse, kalte Vorspeisen, Brot und Gebäck in allen möglichen Variationen. Suppen, chinesische, europäische, türkische Gerichte, Fisch, Fleisch, Steak und ein Dessertbuffet bei dem einem das Wasser im Mund zusammenlief. Mir ging das Herz auf als ich die riesengroße Crème brûlée gesehen habe. Jeden Tag habe ich zu Mittag und zum Abendessen ein Teller voll Crème brûlée gegessen und weiß jetzt auch, warum man das Gericht eigentlich in kleine Förmchen serviert. Nach jeder Mahlzeit war mir schlecht davon, weil ich so viel gegessen habe ABER es war einfach viel zu gut!!!

Ach ja, bei meiner letzten Reise in die Türkei – damals habe ich nur in Istanbul in der Turkish Airlines Lounge am Flughafen Halt gemacht – habe ich dieses unfassbar gute türkische Fladenbrot mit Hackfleisch gegessen und siehe da, natürlich wurde das auch im Hillside Beach Club frisch aus dem Pizzaofen serviert.

Für alle Familien ein ganz ganz großer Pluspunkt: Am Beginn des Buffets befindet sich der Kids Corner. Hier gibt es neben Lätzchen und Kinderteller eine Babybrei-Station bei der man sich sein Gemüse nach Wahl natürlich dünsten oder pürieren lassen kann!

» Mein Fazit zum Hillside Beach Club

Ich habe selten so eine schöne aber dennoch große Anlage mit verschiedenen Facetten gesehen. Egal ob ruhesuchendes Pärchen, Familie mit Kindern oder aktive Urlauber die auf Tages- und Abendprogramm stehen. Hier kommt man definitiv auf seine Kosten und das sagt auch die Statistik. 70 Prozent der Hillside Urlauber kommen wieder! Darüber hat die Harvard Business School sogar eine Case Studie verfasst.

Preis- Leistung ist hier absolut genial. Bei dem Angebot an Speisen und Getränken braucht man selten noch extra Budget für Verpflegung oder Ähnlichem. Das Meer ist eines der schönsten, welches ich je gesehen habe. Dank der kalkhaltigen weißen Kieselsteine (kein Sandstrand – finde ich persönlich aber nicht tragisch) glitzert das Wasser abhängig von der Sonneneinstrahlung in türkis, hellblau oder grün. Die vielen Bananen- Zitronen- und Orangenbäume hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen und natürlich auch die alltägliche Ladung Crème brûlée.

So, ich glaube das war es dann. Jetzt habe ich mal genug in Worten geschwärmt und lasse jetzt die Bilder für sich sprechen. Falls ihr noch Fragen zu meinem Aufenthalt im Hillside Beach Club habt, könnt ihr mit natürlich sehr gerne einen Kommentar schreiben. Ich freue mich von euch zu lesen und hoffe, dass euch meine Bilder gefallen. Habt noch einen schönen Tag und bis bald.